Serabit el Khadem (Tempel der Göttin Hathor)
Der Tempel Serabit el Khadem befindet sich in 850 m Höhe auf einem Hochplateau. Der gesammte Sandsteinfelsen ist durch Wind, Sand und Regen stark erodiert und bildet seltsame Formationen, die einer bizzarren Mondlandschaft ähneln. Auf dieser Anhöhe, die stark von der Witterung zerfressen ist, und von Sandstein aus dem Devon und der oberen Kreide gebildet wird, treten die oberen Schieferschichten, die reich an Türkis sind, fast an die Oberfläche. Die Stollen, Gräben und Stelen (einige davon über 2m hoch) mit Inschriften auf allen Seiten, stammen zum grössten Teil aus dem Mittleren Reich. Sie tragen vorwiegend religiöse beschwörende Sprüche sowie Erzählungen über Bergwerksexpetitionen. Die meisten Inschriften gehen auf die Zeit der Pharaonen der 12. Dynastie zurück.
Mosesberg (2286m)
Der Aufstieg zum Mosesberg (Gebel Musa) führt über eine lange und steile, von Mönchen in den Felsen gehauene Treppe mit 3700 Stufen. Auf der Spitze des Gebel Musa steht die Dreifaltigkeitskapelle, die an der Stelle erbaut wurde an der Gott zu Moses gesprochen habe und wo Moses die Gesetzestafeln mit den 10 Geboten erhalten haben soll. Der Anblick von dieser Anhöhe ist überwältigend, vor allem bei Sonnenaufgang, wenn der Blick über die gesammte Bergkette und an klaren Tagen bis zum Golf von Aqaba reicht.
Katharinen Kloster (1570)
Das Katharinen Kloster liegt in einem Tal am Fusse des Mosesberges. Im Jahr 527 n. Chr. ordnete Justinian den Bau der Klosterkirche an. Die kleinste Diözese der Welt ist zugleich das älteste christliche Kloster mit der reichsten Ikonen- und Handschriftensammlung, die wir kennen. Im Innern der zwischen 12 u. 15m hohen und an einigen stellen einem Meter fünfzig dicken Klostermauern, befindet sich die Kappelle mit dem "brennenden Dornbusch."
Nawamis
Vorgeschichtliche Gräber aus mörtellos zusammengefügten Steinen, die allesamt nach Westen ausgerichtet sind und bis zur Bronzezeit zurückgehen.
Ain Umm Ahmed
Ain Umm Ahmed gehört zu den weniger besuchten und zauberhaftesten Oasen des Sinai. Es handelt sich um einen grossen Palmenhain, wo man hier und dort auf kleine Gemüse-oder Obstgärten stösst, die von einigen beduinischen Familien des unweit gelegenen Dorfes bebaut werden. Das Gebiet ist reich an Quellen; das Wasser tritt nach einem langen, unterirdischen Weg an die Oberfläche und wird von den Beduinen in zahlreichen Zisternen gesammelt, die halbversteckt zwischen den Palmen stehen. Ain Umm Ahmed ("Quelle der Mutter des Ahmed") zieht sich über einige Entfernung in das Wadi el Ain hinein; die Oase liegt etwas höher als das Wadi und ist somit bei Hochwasser, das in diesem Gebiet ziemlich häufig auftritt, dieser Gefahr nicht ausgesetzt.
Gebel Fuga (Forrest of Pillars)
Bei den aus dem Sandstein des Djebel Fuga aufsteigenden Lavasäulen handelt es sich um rohrförmige Säulen aus schwarzer Lava, die wie viele Stalagmiten aus dem gelbrötlichen Sandstein aufsteigen. Dieser Ort wird auch "Säulenwald" genannt und ist eine der interessantesten geologischen Sehenswürdigkeiten des Sinai. Gerade Geologen brechen in helles Entzücken aus, erreichen sie den Gebel Fuga, an dessen Fuss sich diese Säulen befinden. Seltsame, röhrenförmige Gebilde ragen hier bis zu einer Höhe von 2 Metern aus der Erde, welche entsprechend ihrer Zusammensetzung zu mehr als 80% aus metallhaltigem Gestein (Mangan und Eisen) bestehen. Dabei handelt es sich tatsächlich um Röhren deren Alter bei ca. 1 Million Jahren angesiedelt ist und die nähere Aufschlüsse über die Zusammensetzung und die vorhandenen, enormen Kräfte unseres Erdinnerns liefern. Zu jener Zeit also vor ca. 1 Million Jahren, befand sich diese Sinairegion noch unter der Meeresoberfläche und war somit gänzlich mit Wasser bedeckt. Ein solcher Säulenwald ist nur an dieser Stelle auf unserem Erdtrabanten an der Oberfläche sichtbar.
Petra
Die Ruinen von Petra gehören zu den aussergewöhnlichsten Monumenten der Antike. Das ist auf der einen Seite darauf zurückzuführen, dass die unverkennbaren Monumente in das lebende Gestein gehauen wurden, auf der anderen Seite liegt es an der suggestiven Lage der Stadt, die sich zwischen beeindruckenden Abgründen und tiefen Kanalisationen befindet.
Wadi Rum (Lawrences Wüste)
Das weite Tal des Wadi Rums ist eines der bekanntesten und beliebtesten Orte Jordaniens, eine Märchenlandschaft, in der man die wahre Poesie der Wüste erleben kann. Die Landsenke ist eine Art Mondlandschaft, die aus dem Zusammenfluss antiker Wadi, bzw. der Wasserläufe der Sturzbäche entstanden ist. Die Nabatäer waren nicht die ersten, die die wertvollen Wasserquellen des Wadi Rum entdeckten, die später auch von den Römern genutzt wurden; in diesem Gebiet befinden sich zahlreiche Steininschriften und Hinweise auf menschliche Behausungen, die sogar auf die Zeit des Paleolithikums zu datieren sind.
Taba
Taba galt schon in biblischer Zeit als Karawanen-Raststelle, und auch heute ist sie beliebter Rastplatz für Touristen, die über die ägyptisch- israelische Grenze reisen. Die Pharaoneninsel liegt unweit von Taba im Meer. Sie wird auch Gezira el-Faraun oder Koralleninsel genannt. An der höchsten Stelle steht eine Kreuzfahrerfestung aus dem 12. Jahrhundert.
Das Rote Meer, ein Unterwasserparadies
Das Rote Meer, die Brücke zwischen dem Mittelmeer und dem indischen Ozean, ist in den letzten Jahrzehnten zum Paradies der Taucher geworden. Vom geologischen Standpunkt aus erstreckt es sich in einer der "heissen" Gegenden unseres Planeten, nämlich längs der Verwerfung die von den grossen Seen im östlichen Zentralafrika bis zum Golf von Aqaba und zum Jordangraben führt. Umgeben von Wüsten und unwirtschaftlichen Gestaden, birgt es unter seiner Oberfläche den ganzen Zauber der tropischen Korallenriffe, eine Unterwasserwelt von unvergleichlicher Schönheit. Ueber tausend Arten von Fischen, unzählige Stein- und Lederkorallen und die erstaunlichsten Formen von wirbellosen Lebewesen leben in diesen farbenprächtigen Riffen, in denen jeder Tauchgang zu einem einzigartigen Erlebnis wird. Selbst Schnorchler kommen hier voll auf ihre Kosten.
Devil's Head
Von Nuweiba Tarabin sind es ca. 12 Km zur Tauchstelle Devil's Head, schönes Korallenriff gut geeignet auch für Schnorchler.
Nuweiba Tarabin
Nuweiba wird von drei Stadtzentren gebildet: Nuweiba Muzeina im Süden und Nuweiba Tarabin im Norden, dazwischen Nuweiba Medina. In Nuweiba Muzeina befinden sich die Hafenanlagen (mit dem Schnellboot ist man in ca. 1,5 Std. in Aqaba, Jordanien, eine Fähre verbindet diesen Hafen täglich mit Jordanien, die Fahrt dauert allerdings länger) und einige Feriendörfer. In der Umgebung von Nuweiba Tarabin leben die Beduinen des Stammes der Tarabin, nach denen die Region auch benannt wurde. In Nuweiba Tarabin befindet sich eine eindrucksvolle Festung, die im 16. Jahrhundert vom Sultan der Mamelucken, Ashraf el-Ghuri, erbaut wurde, um die Karawanen und gleichzeitig das Gebiet vor eventuellen Überfällen zu schützen.
Diese Ausflüge können sehr gut in unsere Angebote integriert und den persönlichen Bedürfnissen angepasst werden.
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